Interne Angelegenheit

Die Luft war schon vor dem Finale raus. In der Masters ging es nur darum wer von den beiden WGKC Teams am Ende den Titel holt. Doch man wurde eines Besseren belehrt. Anders als in vielen großen Serien gab es bei den Schwesternteams keine Stallorder, der bessere möge gewinnen und damit war vieles möglich.

So gestaltete sich auch der erste Turn. Die #28 und #82 vom WGKC Mach1 Team lagen hintereinander in einem dichten Pulk.  Gleich mehrfach wechselte die Spitze in der Masters. An teilweise unmöglichen Stellen fuhren die Beiden nebeneinander und gaben es sich mal so richtig. Von außen betrachtet kam man schnell auf den Gedanken, gleich fliegen die ab.

Die beiden Mach1 Teams taten den Verfolgern nicht den Gefallen, sondern lieferten sich einen tollen und fairen Zweikampf, der auch nach zwei Rennstunden keine Vorentscheidung brachte. Rückstand der #82 auf die #28, gerade einmal 2 Sekunden. Dies alles spielte sich dann auch noch innerhalb der Top-10 des Gesamtklassements ab.

Im Ziel setzte sich dann doch der Favorit mit der #28 durch. Der WGKC feierte einen nie gefährdeten Doppelsieg und der WGKC feierten nach 2018 seinen 2. Mastertitel.

Eng, war vor dem Rennen der Kampf um P3 in der Meisterschaft. Doch da MN Racing ADAC Pfalz bereits in der Einführungsrunde die Hinterachse krumm hatte, war hier schon die Luft raus, bevor das Rennen gestartet wurde. Sensory-Minds machte es zwar selbst noch einmal spannend, nachdem man vehement in einer Pace-Kart Phase die #66 torpedierte. Doch die anschließende Reparatur wurde schnell, wenn auch rustikal, durchgeführt und auch die für den Vorfall verhängte Strafe konnten sich die #13 noch leisten, da bei MN-Racing der Hinterachswechsel über 40 Minuten dauerte.

Platz 3 wurde damit sichere Beute der #51 von ABR Performance, die sich dadurch in der Abschlusstabelle aber nicht mehr verbessern konnten.