FirEx und die starken Mädels

Die am stärksten besetzte Klasse ist in der Regel der Cup für Newcomer und Gentlemen Teams. Speedmäßig sind diese Teams mitten im Geschehen, doch die Fehlerquote ist auch immer etwas höher. Von den sechs Haltelinie Vergehen an der Waage, traf es 5 x ein Cup Team.  Zweimal blieb ein Kart ohne Treibstoff auch Strecke und verursachte eine Pace-Kart Phase, beides mal handelte es sich um Cup-Teams. Der Ausgeglichenheit und der Fight den die BEBA-Cup Teams zeigen, muss sich aber in keiner Weise hinter den beiden höheren Klassen verstecken.

Der designierte Meister, #16 ADAC Team Nordbaden holte sich in Cheb die Cup-Pole, lächerliche 2 Hundertstel vor OSM. 8 Tausendstel dahinter unsere Freunde aus Sachsen, #77 FirEx Racing Team. Diese hatten sich bereiterklärt in Cheb mit dem neuen TB-Kart zu starten und wollten in Zusammenarbeit mit dem GTC Service Provider, HB-Kart Racing, das neue Produkt unter Real-Bedingungen einen Härtetest unterziehen. Der Speed sah schon einmal gut aus. Dies traf auch für das Ladypower Germany zu. P4 in der Cup Startaufstellung knapp vor GO FAST1 by Schnitzelalm und MBS Racing.

In den ersten Stunden brannte Lady Power ein wahres Feuerwerk ab, hielt sich lange an der Spitze und enterte sogar die Top-5 des Gesamtklassements! Nach 3h lagen die ADAC Team Nordbaden Junioren und FirEx Racing mit einer Runde Respektabstand dahinter. Dies lag aber auch an der oben genannten Strafenflut durch Unachtsamkeit. Die #77 und #66 von MBS hatten genau wie OSM #55 bereits eine Stop&Go zu verdauen, während Sensory-Minds den ersten Tankstop verpasste und mit trockenem Tank auf der Strecke strandete.

Nach 5h glühten die Mädels immer noch voraus während der 7-Teamstarke Verfolgerpulk in Form von FirEx, ADAC Team Nordbaden, Team RBM 84, Motorsportanlage.de, OSM, MBS Racing und K-Race-Tec, mehr oder weniger dicht hintereinander folgten.

Zum Ende des ersten Tages hatte sich FirEx aus dem Verfolgerpulk gelöst und auf Angriffsmodus umgestellt, während sich die #16 vorerst mit einer Stop&Go ausklinkte (Haltelinie) Lady Power Germany übernachtete auf P1 eine Runde vor FirEx. Team RBM 84, OSM Motorsport und die Junioren des ADAC Team Nordbaden lagen dahinter, aber schon mit drei Runden Respekt Abstand.

Tag 2 in Cheb

Nach zwei Stunden hat die Motorsportanlage Anschluss an das Verfolgerfeld gefunden (P5) während die #16 weiter zurück fällt. (auf der Strecke ausgerollt) GO FAST! by Schnitzelalm brennt derweil ein weiteres Cup-Feuerwerk ab. Nachdem man mit mehreren kleineren Problemen (u.a. Starterseil gerissen) schon weit ins Hintertreffen geraten war, zeigte MSA Redakteur Michael Bräutigam was mit der #107 möglich gewesen wäre. Bei seinem ersten Start in einem Kart-Langstreckenrennen ohne „Rundumschutz“ biss er sich hinter Honda Spirit fest, ließ nicht locker und fuhr in diesem Turn Zeiten, die bei vielen Beobachtern für hochgezogene Augenbrauen sorgte. 51,566 in diesem Stadium des Rennens war schon mal eine Hausnummer.

Die letzten 3h waren angebrochen und FirEX robbte sich immer dichter an die Mädels heran. In der 10h hatten sie Anschluss gefunden, in der 11 Stunde gingen sie vorbei und im Ziel hatten sie eine Runde Vorsprung! Was für ein Finish für die Sachsen und was für ein Einstand für das neue TB-Kart.

Mit P2 sind die Mädels mit der #36 nicht unzufrieden, genau wie die auf P3 einlaufenden Jungs von RBM84. OSM und MBS Racing vervollständigen in Cheb das letzte Cup-Podium des Jahres und dürfen sich damit genügend für die kommende Saison motiviert haben. Die Motorsportanlage verpasst knapp das Podium, ist dennoch zufrieden. Man wollte einfach mal wieder dabei sein und der einzige GTC Start des Jahres gelang der #46 damit mehr als respektabel.

P7 ging dann an die #16 vom ADAC Team Nordbaden vor nano-racing , K-Race-Tec und Racoon. Die Hessen mit der #69 hatten ein Wochenende zum vergessen und mussten bereits nach wenigen Minuten am Samstag die Box aufsuchen um eine wandernde Hinterachse neu fixieren.

Die 3h Sonderwertung am Sonntag gewann Team RBM84 vor FirEx und OSM Motorsport.