Die Unglaublichen des BEBA-Cups

11225401_769694193158340_237584326915457147_nDas ist das Paradebeispiel für alle Neueinsteigern bei denen es momentan noch nicht so toll läuft. Im letzten Jahr startete die Motorsportanlage.de als Rookie in der GTC. Na ja, es gab schon bessere Neueinsteiger. Am Ende, nach vielen kleinen und größeren Problemen landete man auf dem 8.Rang des BEBA-Cups 2014. Als bestes Einzelresultat stand ein 4ter Cup-Platz beim Bavarian 24h zu buche. Und damit ging es in die 2te Saison für die Motorsportanlage.de.

Nach P3 zum Saisonauftakt folgten 2 Siege in Oppenrod und Templin, Tabellenführung, alles im Lot, wie im Märchen!

Kurz vor Cheb dann die Hiobsbotschaft. Die Motorsportanlage (Indoorhalle vom Teamchef Frank Kruscha) brannte bis auf die Grundmauern nieder. Damit war die GTC natürlich erstmal Nebensache und stand zwangsläufig auf der Kippe, obwohl das GTC Material in einer unbeschädigten Nachbarhalle alles gut überstanden hatte. Die Marktzeulner brauchten nicht lange überlegen, entschieden sich für etwas Ablenkung von dem Desaster und packten ihren Transporter für die Reise in das benachbarte Cheb.

11760297_769695183158241_3798423929400908720_nQualifying.
Die #46 hatte wohl noch eine „Rauchgasbefeuerung“ verbaut. Die Jungs feuerten ihr MS Kart auf den 3. Gesamtrang! Das ist auch noch keinem Cup-Team gelungen. Derart beflügelt ließen die Jungs die Saisonsiege 3,4 und 5 folgen!! Keinerlei Probleme, keine Zeitstrafen und lediglich einen Boxenstopp etwas zu früh geplant. Unglaublich, gegen 11755931_770439669750459_2885751026297750342_ndie Motorsportanlage war in Cheb kein Kraut gewachsen. Selbst die „erfahrene“ Mannschaft von „Die 90“ kämpfte vergeblich, konnte aber mit 2 x P2 und 1xP10 den 2.Cup Rang absichern. Immer besser in Schwung kommen die Ghost Buster. Obwohl sie im Rennen 3 kurz vor Schluss noch unsanft abgeräumt wurden sichern sich die Sauerländer den 3. Cup Rang vor den Jüngsten vom MSC Oberflockenbach die ihre 36 gleich 3 Mal weit vorn ins Ziel bringen konnten.

11703331_986266114728810_3537544803668542016_n Dies gelang eigentlich auch dem KSF Bosch. P2 im Rennen1 und P5 im 6h Rennen und das obwohl sie 2 Runden vor Schluss ein Rad verloren und auf der Geraden ausrollten. Aber dieser Radverlust löste noch mehr als eine Gelbphase aus. Anscheinend war man sich intern dann nicht mehr grün. Unfall in Oppenrod, Rahmenbruch in Templin und nun das Rad verloren. Eine Härteprüfung für jeden Teamzusammenhalt, zumal die #20 bei jedem Rennen ganz weit vorn im Gesamtklassement zu finden war. Wie dem auch sei, obwohl der Schaden in Cheb ein Witz war (3 x neue Stehbolzen am Radträger) packte das Team zusammen und trat die Heimreise an. Lediglich Teamchef Lothar Wittek weilte am Sonntag noch in Cheb, verpasste aber auch die Siegerehrung bei der es noch den Pott für den 5.Rang abzuholen galt. Bleibt zu hoffen dass sich diese „pfeilschnelle“ Truppe möglichst rasch wieder zusammenraufen kann, schließlich ist die GTC ein Teamsport in dem man zusammen gewinnen aber auch verlieren können sollte.

MBS Racing auf P6 im Gesamtklassement hätte den KSF Bosch noch abfangen können, hatten aber bereits in der 1.Runde des Sonnatgsrennens einen verbogenen Rahmen zu beklagen, der vor Ort nicht mehr gerichtet werden konnte. Auf P7 folgte die starke Premiere von KSR by Schnitzelalm, die  das 6h Rennen sogar auf P6 beenden konnten. Das Curto Junior Team, die Scuderia Junioren und Format Racing beschließen dann die Top-Ten von Cheb, in dem 15 Cup Teams an den Start gingen.