Der Weg zum Cup Titel

Sensory Minds GP aus Offenbach sichert sich also den BEBA Cup 2013. Das erstaunliche ist nicht das sie es geschafft haben, sondern wie! Seit 3 Jahren sind die Jungs um Teamchef Wolfgang Henseler in der GTC dabei. Der „Prof“ und seine Mannschaft haben sich dabei längst in der Szene etabliert. Gerade der Professor ist auf der Strecke kaum wiederzuerkennen. „Man ist der schwer zu überholen“ tönte es oft aus dem Fahrerlager. Dies lag nicht nur an seiner kämpferischen Fahrweise bei der kaum mal ein Platz freiwillig hergegeben wurde. Der „liebe nette Kerl“ aus der Boxengasse entpuppte sich zum wahren „Wadenbeißer“ auf der Rennstrecke. Nach zwei Lehrjahren vertraute man 2013 erneut auf AMZ als Einsatzteam für die Startnr.13. Schon vor der Saison war klar das Sensory Minds einiges vorhatte. Ein kleines Stammteam bei dem fast gänzlich auf „Eimalpiloten“ wie noch in den Vorjahren verzichtet wurde, war eine Grundlage zum Erfolg. Bei der Taktik gab es eh nicht viel zu bemängeln, wenn man davon absieht das sich Sensory-Minds äußerst Risikofreudig zeigte wenn es um den richtigen Zeitpunkt bei der Verwendung von Regenreifen zeigte.

Sensory_Minds_Weg

Trotz starker Konkurrenz in Form von PixelX Racing, der Scuderia Kempten, LPoint Racing oder den Ghost Busters gewannen die Offenbacher gleich die ersten beiden Saisonrennen, setzten sich an die Tabellenspitze und gaben diese auch nicht mehr ab. Und die Saison wurde immer besser. Zwar gelang der Scuderia Kempten die beiden letzten Rennen des Jahres zu gewinnen, doch Sensory Minds zeigte auf der Strecke kaum Schwächen. Im Gegenteil. Beim Finale in Wittgenborn fuhren sie locker in den Top-Five des Gesamtklassements mit und dies über 9h lang mit nur einer Runde Rückstand auf die Spitze! Erst ein technischer Defekt verhinderte die Sensation. Schon ein Rennen zuvor bewiesen die Offenbacher ihr Potential bei einem viel beachteten Top-Ten Platz beim Bavarian 24h. Dass ein 10.Platz im Gesamtklassement „nur“ den 2ten Rang im BEBA-Cup, hinter der Scuderia Kempten bedeutete zeugt von der Qualität der Cup Teams.

Der 2013er Cup Sieger, Sensory Minds GP, darf nun also aufsteigen in die ADAC Trophy, und wenn die Jungs da genauso „angasen“, braucht man sich keine Sorgen um den Verbleib in dieser Klasse zu machen. Im Gegenteil, noch so ein Jahr und man könnte auch 2014 ein ernstes Wort bei der Vergabe um den Titel mitreden.