Cool Runnings nach 10 Jahren wieder GTC Titelträger

Na, endlich mal wieder, könnte man sagen. Die Pforzheimer Cool Runnings sind mittlerweile 14 Jahre in der GTC vertreten und schlugen bei ihrem Debüt ein wie eine Bombe. Meister in der Division II, was sie im Jahr darauf wiederholen konnten. Nach einem Jahr „Titel-Pause“ legte man 2010 den 3.Titel nach, nun in der Briggs-Klasse.

2020. Reifer, Erfahrener, aber mit ungebrochenem Elan und Spaß immer noch dabei. Die Cool Runnings. Deren „Frontmänner“ mittlerweile in der 40+ Klasse, der Masters starten können. Und das taten sie dann auch. Bei jedem Rennen kamen zunächst die alten Hasen zum Einsatz. Das war kein Nachteil, was der zweite Lauf in Belleben zeigte. Hier kamen nur die Masters Piloten auf der #75 zum Einsatz. Im Quali fuhr man die Trophy Pole heraus und dass auf dem 3.Gesamtrang. Nur knapp verpassten sie im Rennen den Trophy-Sieg. Dichter waren die Pforzheimer in diesem Jahr nie dran, doch die Cool Runnings zeigten 2020 was Langstreckenrennen wirklich bedeuten. Immer hellwach, kaum Fehler und die Technik im Griff dann ist man am Ende vorne dabei. Dabei gelang ihnen auch noch das Kunststück, ohne einen einzigen Laufsieg den Titel zu holen. Auch bei den schnellsten Rennrunden sucht man den Namen Cool Runnings vergeblich. Gab es das in der GTC schon einmal?

Klar, hier hätten wir zu gerne ein Finale in Liedolsheim erlebt, denn die #16 des ADAC Nordbadens lag nur 9 Punkte zurück, das wäre interessant geworden. Aber, die #16 konnte in dieser Saison ebenfalls keinen Laufsieg einfahren. So blicken wir auf das Kuriosum, das weder der neue Titelträger noch der Vice-Champ einen Sieg holen konnten und bei den schnellsten Rennrunden jeweils leer ausgingen.

Den Speed hatten eindeutig andere in diesem Jahr. Doch allzu oft reicht das alleine nicht um am Ende ganz oben zu stehen.

Bei den Siegen dominierte die #15 des ADAC Nordbadens. Gleich 4x holten sie sich P1. Nur leider fehlen hier eindeutig die Punkte vom ersten Rennen (das man noch ausließ) oder ein besseres Ergebnis beim zweiten 3h Rennen in Wittgenborn (letzter Platz nach langer Unfallreparatur) So blieb Rang 3 in der Abschlusstabelle.

Platz 4 fuhr am Ende die Mini-Mamba des Mann-Filter Teams RBM nach Hause. Die #007 holte sich ebenfalls einen Laufsieg. Das gelang ebenfalls OSM Motorsport gleich zum Auftakt in Belleben. Die Braunschweiger fuhren aber Coronabedingt nur dieses Rennen mit.

P5 in der Abschlusstabelle geht dann nach Hessen, an die erstaunlichen Racoon Racer mit der #69. Die hatten mal locker den Speed für einen Meistertitel, davon zeugen 3 x die schnellste Rennrunde und eine Pole in der Trophy. Nur leider verhagelte immer wieder die Technik eine bessere Platzierung.