GTC

Willkommen bei Freunden!

1998 erfolgte der Startschuss. Mittlerweile ist die GTC längst die Kart-Langstreckenserie schlecht hin geworden. In diesem Jahr geht es bereits in die 20te Saison. Sechs Veranstaltungen stehen auf dem Programm. Bei allen Läufen werden über 40 Mannschaften erwartet. Beim Highlight der Saison, dem Bavarian 24h, werden es noch einige mehr sein. Der 20te GTC Meister wird gesucht, die Junioren (bis 17 Jahre) und die Senioren (ab 40 Jahre) fahren die beliebten Sonderwertungen aus.

Viel Kart fahren und eine Menge Spaß haben, bei möglichst geringem finanziellen Aufwand. Diese drei Dinge gehören zu den Paradedisziplinen der GTC. Je nach Anzahl der Fahrer im Team, bekommt man schon ab € 2500.— einen Fahrerplatz für die komplette Saison!

Noch Fragen ? Die wichtigsten davon können auf unserer Homepage geklärt werden. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen jederzeit persönlich zur Verfügung.

Klasseneinteilung
Die GTC ist für drei Klassen ausgeschrieben:

Die technischen Voraussetzungen sind dabei für alle gleich. Alle fahren mit sogenannten “Kistenmotoren” einem verplombten Honda GX 390. Service Arbeiten werden nur von dem GTC-Service erledigt. Das sorgt für kostengünstige ca. 15PS.

Aufgeteilt wird das Feld in 3 Leistungsklassen, wobei alle Mannschaften um den GTC Sieg fahren. Darüber hinaus gibt es die:

Trophy Wertung für ambitionierte Semi-Professionelle Teams auf den Weg nach oben.

Die Cup Wertung für alle „Neulinge“ und Amateurteams.

Die Einstufung der Mannschaften in Trophy und Cup Wertung erfolgt durch das GTC Rennbüro.

Für alle gilt: Chassis frei wählbar, 180kg Mindestgewicht, (Kart mit Fahrer) Reifen: Beba Sportiv Runner als Slick (max. 6 Reifen pro Veranstaltung, 8 Reifen bei 24h Rennen) und Beba Intermediate als Regenreifen. Benzin (Super Bleifrei) wird vom Veranstalter gestellt.

Die Wertungen
GTC Gesamtwertung, ADAC Trophy Wertung und BEBA Cup Wertung. Zusätzlich gibt es eine Klassen übergreifende Wertung für Fahrerwertung, Junior Trophy und Senior Masters.

Die Teams
Sechs Fahrer oder Fahrerinnen ist eine ideale Teambesetzung. Minimum zwei Fahrer pro Team, nach oben ist keine Grenze gesetzt. Maximale Fahrtzeit am Stück beträgt 65 Minuten.

Vorgeschriebene Fahrerwechsel: 3 Std. = 3 FW, 6 Std. = 6 FW, usw.
Mindestalter der Fahrer: 13 Jahre
Lizenz: Mindestanforderung: Clubsportausweis bzw. DMSB C Lizenz.
Zugelassen sind auch Teilnehmer mit anderen DMSB/FIA Lizenz.

Die Kosten
• Einsatzfertiges neues Kart zwischen € 4000,- und € 6000,-

Der GX 390 Motor nach GTC Reglement (mit Pleuellager) und verplombt kostet neu € 1750,-, 1 Kupplung ab € 180,- 1 Satz Reifen € 140,-

Einsatzfertige, gebrauchte Karts werden ab € 2000,- angeboten.

Chassis und Motoren können in der Regel zwei – drei Jahre ohne nennenswerte Probleme eingesetzt werden. Die Beba Slicks bieten ausreichend Gripp und sind äußerst langlebig. Selbst ein 24h Rennen kann mit einem Satz Reifen gefahren werden. Die Nenngebühren liegen für 9 Stunden Rennen bei € 790,-.

Für eingeschrieben Teams werden über EU 25000,- an Prämien und Preisgelder ausgeschüttet.

Einschreibegebühr € 300,00
Eingeschriebene Teams, die alle Rennen fahren, erhalten einen Preisvorteil bis zu 500,00 €. Eine Einschreibung für die gesamte Saison ist aber nicht vorgeschrieben. Teams die nur an einzelnen Rennen teilnehmen möchten sind herzlich willkommen.

Die Rennen im Rennen
Langstreckenrennen können mitunter grausam sein. Da liegt man Stundenlang in Führung um kurz vor Schluss mit technischen Problemen aus- oder zurückzufallen. Auch daran ist in der GTC gedacht worden. In fast allen Rennen gibt es Wertungen für einzelne Abschnitte. So werden bei 24h Rennen nach den ersten 6 Stunden bereits Punkte verteilt. Bei 12h Rennen sind das z.B. die letzten 6 Stunden. Da lohnt es sich doch noch mal das Kart zu reparieren und wieder anzugreifen.

Besonderes Qualifying

Lange bevor die Formel 1 oder DTM ihr Qualifying umstellten, gab es in der GTC die besondere Art des Zeittrainings. Zur Ermittlung der Startaufstellung wird mal ein Sprint, inklusive zwei Fahrerwechsel, gefahren, oder das berühmt berüchtigte Shoot out wird ausgetragen. Mann gegen Mann, der Sieger ist eine Runde weiter.

Die GTC Organisatoren denken sich immer wieder neue Varianten des Qualifying aus. Erstes Ziel dabei ist, den Teams die Möglichkeit zu nehmen, durch höheren Finanziellen Einsatz einen Vorteil zu bekommen. Die Verwendung von neuen Reifen für das Zeittraining macht damit keinen Sinn.

Für jeden etwas dabei
Neben den drei Meistern (GTC, Trophy und Cup), gibt es noch weitere Ehrungen und Sonderwertungen. So fahren die Junioren, 13 -17 jährige ihren eigenen Meister aus. Bei jeder Veranstaltung zählen die ersten 3 Rennstunden zur Junior Trophy. Während einige Mannschaften dann das Rennen beenden, fahren die meisten Junior-Teams dann die komplette Distanz zu Ende. Die Junior-Trophy eignet sich ideal zum „Hineinschnuppern“ Man benötigt lediglich zwei Fahrer und auch ein „Standard-Kart“ kann drei Stunden lang problemlos laufen.

Analog zur Junior Trophy, wird auch eine „Senior-Masters“ ausgetragen. Diese Wertung ist den Fahrern ab 40 Jahren vorbehalten. Wer dieses Alter noch nicht erreicht hat, darf, sofern er über 90 Kg auf die Waage bringt, ebenfalls in dieser Wertung an den Start gehen.

Der Driver Cup, wo der beste “Einzel-Fahrer” aus der GTC Klasse geehrt wird, rundet die Ehrungen ab.

Die Teams
Ein Team sollte aus mindestens drei Fahrer bestehen. Für die 3h Rennen reichen zwei Piloten, für die 24h Rennen sollten es aber mindestens 5-7 Fahrer sein, dabei können auch Gastfahrer die Stammmannschaft verstärken.

Das Einstiegsalter ist auf 13 Jahre festgelegt, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Dabei ist nicht die Figur eines Jockeys notwendig um konkurrenzfähig zu sein. Auch mit 80 Kg ist man dabei. Noch schwerere Jungs können am Kart abspecken oder in der Senior-Masters unter gleichen Bedingungen kämpfen. Die maximale Fahrtzeit am Stück ist begrenzt. Nach 65 Minuten geht’s in die Box zum Fahrerwechsel.

Lizenzen
Um dabei zu sein, benötigt der „Racer“ eine Lizenz. Dies kann die „kleinste“ DMSB Lizenz sein, die auch an der Rennstrecke ausgestellt werden kann. Das Wichtigste dabei ist, daß die Piloten versichert sind. In der GTC ist zwar noch nie etwas Ernsthaftes passiert, aber im Motorsport lauern auch Gefahren.

Die Kosten, oder darf es ein bißchen weniger sein?
Motorsport ist teuer. Aber das ist relativ. Für Motorsportverhältnisse ist die GTC äußerst günstig. Angefangen bei den Reifen, die vorgeschriebenen Beba Slicks halten selbst ein 24h Rennen durch. Auch die Motoren können, ohne Wartung, eine Saison gefahren werden. Mit den üblichen Revisionen halten die Triebwerke durchaus zwei bis drei Jahre.

Die Chassis, sofern man sich für ein langstreckentaugliches Kart entscheidet, können ebenfalls zwei bis drei Jahre eingesetzt werden. Trotzdem sollte man als Fahrer ca. € 2.500,– pro Jahr für den Rennsport ausgeben können und wollen. Damit läßt sich locker eine komplette Saison bestreiten. Dieser Betrag ist im Motorsport schon ein „Super-Schnäppchen“

In der GTC gibt es einige „Pakete“, die speziell Neueinsteigern und Teams, die das ganze Jahr fahren wollen, finanziell entlasten. Dazu kommt noch das „eingefahrene“ Preisgeld. Auf diese Weise werden über € 25.000,– an die Teams verteilt.

Die einzelnen Pakete:

Newcomer Spezial
Beinhaltet die gesamten Nenngelder der Saison und ein “Motorenpaket” (1 x Honda GX 390 ) Hier fahrt ihr im ersten Jahr € 1410,00 günstiger!

Aktionspreis: Anzahlung in Höhe von € 2000,00 (bei Bestellung des Motors) dann 6 Raten á € 800,00 die jeweils zu den einzelnen Rennen fällig werden

Easy Racing

Mannschaften die kein eigenes Kart haben oder nicht selbst schrauben wollen, haben die Möglichkeit ein „Easy Racing Paket“ zu buchen. Gleich drei verschiedene Teams bieten diesen Service an. Dies ist ideal für Neueinsteiger, man lernt eine Menge über das Set-up, konzentriert sich aufs fahren, braucht selbst nicht zu schrauben um dann im Folgejahr das Chassis selbst einzusetzen. Auch hier sind die Preise moderat. Diesen Service gibt es für einzelne Rennen oder für die gesamte Saison.

Profi Paket
Für Mannschaften die bereits ein Kart und das Equipment haben, beinhaltet dies die gesamten Nenngelder der Saison die jeweils zu den einzelnen Rennen gezahlt werden. Am Ende des Jahres erhält das Team eine Rückvergütung von € 800,—

Einschreibegebühr: € 300,00
Rückvergütung: – € 800,00
(Gesamtbetrag € 5.960,–)

Start bei einzelnen Rennen
Selbstverständlich können auch einzelne Rennen gefahren werden. Günstige Einstiegsmöglichkeit ist ein 3h Rennen. Nenngeld € 235,— pro Team.

Wußten Sie schon

…,daß das Technische Reglement seit 1998 nahezu unverändert ist und Karts aus diesen Jahren nach wie vor eingesetzt werden können.
…,daß es in über 100 Veranstaltungen mit mehr als 1400 Rennstunden, noch nicht ein Protest zu behandeln gab.
…,daß der älteste GTC Fahrer dieses Jahr 70 alt wird.
…,daß das GTC – Preisgeldsystem, Motor-schäden verbogene Hinterachsen und vieles mehr mit Geldprämien „belohnt“.
…,daß sämtliche GTC-Offizielle, vom Rennleiter bis zur Tankstellen Crew, schon viele Jahre dabei sind, die meisten sogar von Anfang an.
…,daß man als Fahrer für ca. € 1.500,– bis 2.500,– eine gesamte Saison bestreiten kann.
…,daß nahezu bei jeder Veranstaltung eine Fahrerlagerparty „steigt“.
…,daß GTC Fahrer in der ganzen Welt an Langstreckenrennen mit den Viertaktkarts teilnahmen. In den verschiedensten Landes-meisterschaften wurde bis jetzt gefahren: England, Frankreich, Holland, Belgien, Österreich, Singapur, Dubai, Malaysia, Florida und vielen weiteren Ländern und Städten.
…,daß GTC- Rennleiter Frank Jelinski neben seinem DTM Engagement bei Audi, 13 x bei den 24h von Le Mans am Start war. Hierbei kam zwar nur Platz drei, als beste Platzierung heraus, dafür siegte er beim 24h von Daytona, 1000km Dijon & 1000km Spa.

Als persönliches Highlight sicherte er sich mit dem Team BRUN/CH die Teamwelt-meisterschaft 1986 auf dem bis zu 750 PS starken, legendären Porsche 956 / 962.

So kommt Ihr Verein wieder auf die Beine
Bei vielen Clubs und Vereinen das gleiche Bild. Kaum noch Aktive, stark überaltert und das Vereinsleben liegt brach. Das Beispiel vieler Vereine in der GTC, zeigt das dies nicht so bleiben muss. Es gibt eine Menge Nachwuchs die Kart fahren wollen. Meistens scheitert dies am Geld und mangelnden Möglichkeiten. Zusammen kann man es aber schaffen. Wie es der MSC Oberflockenbach, der ADAC Nordbaden oder der MCS Stuttgart in der GTC vormachen, zeigt, wie das Vereinsleben wieder in Schwung kommt.

Der Club kauft das Kart, zusammen wird geschraubt und getüftelt. Die jeweiligen Piloten teilen sich die Einsatzkosten. Auf der Rennstrecke sind neben den Fahrern auch die „passiven“ Mitglieder gefragt und im Team eingebunden. Sei es als Boxencrew, Manager oder als Fantruppe. Hier fährt nicht „Heinz Meier“ gegen „Karl Schulze“, nein hier kämpft mein Verein gegen die benachbarten Clubs ! Da kommt richtiges „Bundesliga-Feeling“ auf. Das ist die Ideale Art und Weise, die Vereine wieder zum Leben zu erwecken.

Mit der GTC auf den schönsten Rennstrecken
Allein schon aus der Art der GTC-Rennen, ergibt sich die Auswahl der Strecken. Benötigt wird eine Boxengasse die bis zu 40 Teams aufnehmen kann. Die Strecke selbst soll vom Layout den Viertaktern entgegenkommen und die Infrastruktur muß den Anforderungen entsprechen. Deswegen finden die GTC Rennen auf den schönsten Strecken statt. Gelegentlich geht es auch ins Ausland. So zählte 1998 das 24h von Le Mans zur Meisterschaft. Auch für die nächsten Jahre sprechen sich die Teams für sporadische Einsätze im Ausland aus.