Warum GTC?

Die Zehn Gebote fahren ihr 100 GTC-Rennen in Wackersdorf. Der MSC Oberflockenbach ihr 75 Langstreckenrennen in Wittgenborn. Solche Jubiläen kennt man eigentlich nur aus der Formel 1 und da gibt es pro Jahr 1-20 Rennen. In der GTC sind es maximal 8 Veranstaltungen. Nirgendwo sonst im Rennsport bleiben die Fahrer und Teams so lange einer Rennserie treu. Was bringt einen Fahrer oder Teamchef dazu über 10 Jahre dabei zu bleiben? Der Versuch einer Erklärung. Wir befragen Teamchefs und Fahrer, Erfolgreiche und welche die aus Lust und Laune dabei sind, aber auch Rookies die erst 8 Rennen gefahren haben äußern sich zu diesem Phänomen.

Uli Buß, Fahrer und Teamchef von Honda Spirit. 90 Starts seit 11 Jahren dabei da gibt es viele Gründe: Die Möglichkeit auch noch im fortgeschrittenen Alter erfolgreich in den Rennsport einzusteigen. Den Sport mit meinen Kindern teilen zu können. Neue Freunde über den Sport gefunden zu haben. Die Gemeinschaft in der “GTC-Familie”. 6 mal im Jahr aus dem Alltag auszubrechen und ganz Du selbst sein zu dürfen. Und jetzt fester Bestandteil meiner Planung für den “Ruhestand”. Und vieles mehr……………………
Liebe Grüße Uli

Nunzio Giusa, Teamchef der Scuderia Nove Rosso. 84 Starts erstes Rennen 1998 Warum ich mir das an tu.!? das Frage ich mir während des Rennen ständig, oder auf den Weg zu den einzelnen Rennstrecken, aber wenn das Rennen vorbei ist, freue ich mich auch schon wieder auf das nächste. Warum das so ist, erstens ist die GTC die beste organisierte Langstreckenserie die es so gibt. Außerdem ist die GTC eine ganz große Familie, und wir Italiener sind ja bekanntlich große Familien Menschen. Es bietet Spaß für alle, nicht nur für die Fahrer. Deshalb komme ich immer gerne wieder.
Ciao Nunzio

Wolfram Fath, Teamchef des MSC Oberflockenbach 75 Starts seit 11 Jahren dabei Es ist diese einzigartige Kombination von Event und Sport, von Jugend, Senioren und AH, von Hobbymotorsportlern und Vollblutracern. Vor allem aber ist es die Tatsache, dass hier “Motorsport mit Herz” gelebt wird. Das ist einzigartig und Garant dafür dass die GTC, in der der Teamgedanke mehr als in allen anderen Serien lebt, auch in Zukunft ihren Platz haben wird. Dies gilt umso mehr, als man seinem Hobby und Sport auch mit kleinem Budget nachgehen kann. Auch das ist fast einzigartig. Möge unserer Serie wird ein langes erfolgreiches Leben beschieden sein.

Carsten Waibel, Fahrer, Schrauber, 5 Titel Div.1 und 3-maliger Driver Cup Sieger, 12 Jahre dabei.Erst ist man Fahrer, wird schneller und will mehr… Man ist Fahrer, wird Schrauber und will mehr… Man sammelt Titel und will immer noch mehr… Die GTC ist für mich immer wieder eine Herausforderung unter Gleichgesinnten (Süchtigen)!

Annegret Höngen, gute Seele von Shark Endurance Racing, betreut ihre Männer im “Café Anne” Shark ist seit 2003 dabei und hat bereits 57 Starts absolviert Ich finde die GTC ist wie eine Droge. Bereits nach dem ersten Rennen hat uns die Sucht in seinen Bann gezogen. Man kann es kaum abwarten beim nächsten Rennen die Freunde wieder zu sehen. Was für meine Fahrer die Figths auf der Strecke sind, ist für mich der Spaß “neben” der Strecke. Unsere Zwangspause 2009 (aus gesundheitlichen Gründen) hat uns gezeigt, wie hart so ein GTC-Entzug sein kann. Aus diesem Grund haben wir ab 2010 wieder voll angegriffen und die versäumten Erfolge nachgeholt. Ich hoffe das wir noch viele weitere Jahre bei der GTC dabei sein können.
Gruß Anne

Ralf Eitelberg, Teamchef und Fahrer Team Wlen, Neueinsteiger 2011 Was soll ich als Neueinsteiger schon groß schreiben ? Wenn man in eine neue Rennserie kommt, weiß man schon von Anfang an, das dort eine verschworene Gemeinschaft besteht und das man sich seinen Status erst einmal hart erkämpfen muss. Teils wurden wir sehr freundlich empfangen, teils schlichtweg ignoriert. Was wir in Wacka und Wittgenborn schnell fest stellen konnten, war, das die Rennleitung und alle, die dazu gehören, sind äußerst entgegenkommend, kompetent, freundlich und ziemlich locker drauf. Das erleichtert den Einstieg ungemein. Uns hat es in den beiden Rennen dermaßen Spaß gemacht, das ich als TC von Wlen beschlossen habe, mit einigen festen Wlen Teams nächstes Jahr an den Start zu gehen. Ich bin gerade dabei, die Fahrer zu sammeln und die Teams zusammen zu stellen. Eine Menge Arbeit, aber das bin ich von den letzten Jahren gewohnt. Die Leistungsdichte ist dermaßen hoch und eng zusammen, das man für einen Sieg mind. 4 Top Fahrer und dazu gehöriges, siegfähiges Material braucht. Und natürlich einiges an Glück. GTC ist Motorsport pur, und das wollen wir die nächsten Jahre mit den langjährigen und neuen GTC Teams auskosten. Außerdem ist uns aufgefallen, das auch mal ein Auge zugedrückt wird, solange alles im Rahmen bleibt. Und, was enorm wichtig ist, der Preis ist absolut im Rahmen und kann durch die verschiedenen Pakete selbst ausgewählt werden.

Professor Wolfgang Henseler, Fahrer im Team Sensory Minds, Neueinsteiger 2011 das erste Jahr war einfach fantastisch für uns. wir haben ungeheuer viel Erfahrung sammeln können und haben viele neue Freunde kennengelernt. die Serie ist ungeheuer professionell und sehr gut organisiert und hat dem ganzen Team ungemein viel Spaß gemacht. Vor allem unser fahrerisches Können sowie das Verständnis für die Karttechnik haben sich bei allen von uns extrem weiterentwickelt. das rund-um-sorglos Paket war ein sehr guter Einstieg für uns und die rennen auf den vielen neuen Rennstrecken immer wieder eine tolle Herausforderung. auch wenn wir in diesem Jahr nur um die hinteren Positionen mitfahren konnten haben wir die Saison in vollen Zügen genossen. klasse und danke an dich und dein ganzes Team.
Hallo Frank, auch von meiner Seite, vielen vielen Dank für die super Saison. kann mich da Wolfgang nur anschließen. es hat einfach Spaß gemacht ein Teil der GTC zu sein. Andy Pescado.