Nachlässigkeit vermasselte überzeugenden Cup-Sieg

Das war schon ein Hammer. Da fightete die #66 wie eine Top-Mannschaft, setzte die Reifenwechsel richtig und erledigte diese jeweils in Top-Zeiten und überraschte fast alle mit einem Super Speed und hoher Konstanz. Nach 12h Rennstunden durfte man auf einen Vorsprung von 8 Runden zurückblicken und dann das!

Bei der Nachkontrolle fand sich eine kleinere Hauptdüse als die erlaubte 108er im Vergaser. Da blieb den Offiziellen keine Wahl als der Wertungsausschlußes für das MBS Team. Der erste Fauxpas im 99 GTC Rennen, den sich die Männer aus Köln nicht erklären können, zumal jeder weiß das nach dem Rennen immer die Hauptdüse mit kontrolliert wird. Da war man wohl etwas zu sorglos beim testen von verschiedenen Vergasern und Motoren und schwubs, hat man einem Vergaser montiert und da nicht mehr die Hauptdüse kontrolliert.

Dadurch war es dann die #16 vom ADAC Team Nordbaden die den Sieg einfuhren aber das war ein hartes Stück Arbeit. Denn die Sachsen vom FirEx Racing lieferten den Badenern auf Ihre Heimstrecke einen großen Kampf, denen man im Ziel nur knapp unterlegen war.

Auf Platz Drei rückt dann die K-Race-Tec Mannschaft auf, die das einzige GP Chassis im Feld gut im Griff hatten und die sich auch bei den schwierigen Bedingungen nicht aus der Ruhe bringen ließen.  Sensory Minds GP by ABR landete auf Rang 4 und musste lange mit den Newcomern vom Rheintal MSC Kirrlach-Wiesental kämpfen. Die hatten bei Ihrem Debüt ein tolles Rennen gezeigt und mussten lediglich durch zwei Zeitstrafen Lehrgeld zahlen.

OSM Motorsport landete auf dem bei der GTC unbeliebten 6 Rang vor den jüngsten des MSC O. Alle Fahrer auf der #32 gaben ebenfalls ihr GTC Debüt und machten einen sehr guten Job. Wahrlich kein einfaches Rennen für die „Kurzen“ und ebenfalls noch völlig unerfahrenen Taktik und Strategie Crew. Beim MSC Oberflockenbach werden nicht nur laufend neue Fahrer ausgebildet, sondern auch die Crew hinter den Kulissen bekam, wie im Falle der #32, mal wieder neue Gesichter die sich um die Abläufe kümmern muss.

Die restlichen Cup Teams hatten dann etwas größere Probleme. Racoon musste die Hinterachse wechseln und nano-racing kämpfte mit einem ab gescherrten Keil des Kettenblattes, nach dem man mit dem neuen Haase Chassis durchaus zufrieden war und in den ersten Stunden laufend in den Top-5 zu finden waren.