Erneuter Durchmarsch im BEBA Cup 2016

Der BEBA Cup 2016 war ein Spiegelbild der 2015er Saison, wenn auch mit anderen Hauptdarstellern.

13094134_1027065230721618_2656607032585237746_nIm Vorjahr war es die Motorsportanlage, die praktisch schon vor dem Bavarian 24h den Cup Sieg feiern durften. In diesem Jahr glänzte in der ersten 4 Läufen das Pfaffenhofener CARTteam.de so stark, dass selbst ein vermasseltes 24h Rennen nicht die Tabellenführung kostete. Und dies (auch das haben sie mit der Motorsportanlage gemein) nach einem, freundlich ausgedrücktem, nicht ganz so tollem Debüt in der GTC im Vorjahr. Aber das CARTteam hat aus der Premierensaison gelernt, ihre Hausaufgaben gemacht und legte mit 2 x P2 und 2 x P1 eine beeindruckende erste Saisonhälfte hin.

13124938_598579306965160_5771998640152922328_nDen Auftakt gewann die 36 vom MSC Oberflockenbach, die aber in der weiteren Saison nur noch eine Top5 Platzierung hinbekamen. Auf dem 3.Platz landete in Oppenrod die #15 von WDW Racing. Auch hier musste man lange auf ein ähnlich gutes Resultat warten. Beim Finale lieferten sie dann mit P2 einen weiteren Leistungsnachweis ab.

In Hahn triumphierte dann KSR by Schnitzelalm vor dem CARTteam. Aber auch die Illerriedener hatten 13315586_612837385539352_5200270385281243265_nzwischendurch immer wieder einen „Hänger“ Nach Top-Resultaten folgte prompt ein Wochenende zum Vergessen. P2 beim Super Race Weekend, Absturz in Jüterbog, dann in Wackersdorf mit P4 zurück in die Spur. Zu spät für einen ernsthaften Angriff auf den Cup Titel obwohl ihnen im Finale nochmal ein Top-Resultat gelang.

Nun zündete das CARTteam den Turbo und gewann die nächsten beiden Rennen, womit sie praktisch in 13592219_626893800800377_799114899320299526_n (1)Wackersdorf den Sack schon zumachen konnten.  Beim Bavarian 24h aber glänzten andere. Ausgerechnet die Junioren. Allen voran die Berliner Mannschaft der Scuderia Junioren. Die lieferten ein ganz starkes 24h Rennen ab und sicherten sich mit 2 Runden Vorsprung den prestigeträchtigen Sieg vor den jüngsten des MSC Oberflockenbach mit der #32. Die Odenwälder fuhren in Wackersdorf erst ihr 2.GTC Rennen über die komplette Distanz und ann gleich eine so starke Leistung. Auf P3 in 14237704_657277541095336_7100007606220145035_nWackersdorf dann die Motorsportanlage.de II, die eindeutig das Team der zweiten Jahreshälfte im Cup war.  Mit 156 Cup Punkten aus den letzten 3 Läufen waren sie Klassenbester und holten damit 6 Punkte mehr als der spätere Cupsieger.  Zu wenig zwar um das CARTteam ernsthaft zu gefährden aber dennoch eine blitzsaubere Leistung.

Beim Finale in Wittgenborn ließen die Bayern dann auch keine Fragen aufkommen und siegten souverän mit 3 Runden Vorsprung auf WDW und IMG_2890der Motorsportanlage.de II, die damit P2 im Cup Endresultat belegen konnten. Das Kollektiv Seidel Racing (KSR) gelang in Wittgenborn der Sprung auf P3 der Abschlusstabelle vor den Scuderia Junioren. Auf P5 in der Endabrechnung dann die „Gentlemen-Driver“ von Shark Endurance Racing II. Die Sauerländer hatten, nach einer guten Saison, sogar noch die Möglichkeit auf den Vicetitel. Doch beim Finale sorgte eine „Großreparatur“ für die schlechteste Punktausbeute des ganzen Jahres.

10-1Der Titel geht damit an eine Mannschaft die über den Winter eindeutig die Hausaufgaben gemacht hat, alle Schwachstellen abgestellte und vor allem auch den Speed gefunden hat, denn der war erstaunlich. Mit dem 8. Rang bei den schnellsten Rennrunden gesellte man sich mitten in die Top-Szene der GTC. Doch Speed ist bekanntlich nicht alles. Dies bekam ein weiteres Rookieteam in ihrer ersten GTC Saison zu spüren. Die Plettenberger Mannschaft um Talentfrei Racing mischte bei den schnellsten Rennrunden 14523162_1141041739323966_5883647820070366623_njeweils ganz vorne mit. Im Schnitt verloren sie auf den späteren GTC Gesamtsieger gerade Mal 4 Zehntel und waren damit zweitbeste Cup-Mannschaft.  Oder die Neueinsteiger von FirEx die beim Finale die absolut schnellste Rennrunde in den Asphalt knallten. Da kommt was auf uns zu im nächsten Jahr. Nicht auszudenken, wenn diese Mannschaften die Winterpause ähnlich gut nutzen wie das CARTteam im letzten Jahr.