Durchmarsch der ADAC Team Nordbaden Junioren

Was für ein verrücktes Jahr. Wie in der 1 und 2 Liga, gab es auch im Cup ein dominierendes Team. Die Junioren des ADAC Team Nordbaden mit der #16 setzten sogar noch eine Schippe drauf.

Die Youngster gewannen 6 der 8 Rennen und waren dazu noch in zwei Sonderwertungen erfolgreich und, das haben sie den anderen Champions voraus, das ADAC Team Nordbaden sicherte sich auch das Bavarian 24h in ihrer Klasse.

Kein Wunder also das sie frühzeitig als neuer Cup Sieger feststanden und die Geschichte erst ab Platz 2 so richtig spannend war. Aber das kann man der #16 nicht vorwerfen, die hatten einfach ein geniales Jahr und durften sich nur beim Finale und beim Super Race Weekend in Wittgenborn nicht den Pokal für P1 abholen.

Zwei Kandidaten auf den Cup Titel strauchelten schon beim Saisonstart. MBS verlor den Liedolsheim Sieg durch eine falsche Hauptdüse und auch Team RBM 84 musste zum Start eine Nullnummer hinnehmen.

Trotzdem ließen sie nicht locker und entschädigten sich noch im Saisonverlauf mit einem Rennsieg. MBS Racing kletterte in Wittgenborn auf die oberste Stufe des Siegerpodestes und Team RBM überzeugte beim Finale mit einem ganz starken Laufsieg. Dies brachte sie in der Endabrechnung auf die Plätze 3 (MBS) und Rang 4 für RBM 84.

Der neue Vicemeister im Cup wurde die #55 von OSM Motorsport. In ihrem 2.GTC-Jahr gelang ihnen zwar kein Laufsieg doch gleich 2 x P2 in Oppenrod und Wackersdorf dazu im Finale auf P3 bestätigt die gute Leistung der Braunschweiger.

Deren ärgster Verfolger war bis zum Finale die Hessische Racoon Mannschaft mit der #69. Nur das Finale (wandernde Hinterachse) und der Saisonbeginn in Liedolsheim gingen schief, sonst hätten sie ein ernsthaftes Wort bei der Vergabe des Vicetitels mitsprechen können. So aber fand man sich in der Endabrechnung auf P5 wieder.

Mit P6 verpasste die Sensory-Minds Mannschaft knapp das „End-Podium“ obwohl sie gut in die Saison kamen. P4 beim Auftakt in Liedolsheim. Danach kratzten sie des Öfteren am Podium, kamen aber nicht mehr in den Genuss sich nach Rennende feiern zu lassen.

Ähnlich erging es nano-racing, die in dieser Saison zusätzlich ein neues Chassis in die GTC brachten. Dem Haase Chassis galt es zunächst die Kinderkrankheiten abzustellen, was von Rennen zu Rennen immer besser gelang und beim Super Race Weekend in Wittgenborn sprang dafür ein starker 3. Platz heraus.

Auch dadurch konnten sie noch FirEx Racing mit der #77 auf Platz 8 verdrängen. Die Sachsen hatten einen tollen Start (P2 in Liedolsheim) Danach fielen sie in ein kleines Formloch. Der Tiefpunkt war wohl Templin als beide Karts schon nach kürzester Zeit mehr oder weniger aus dem Rennen waren.

Der verkorksten Saison geschuldet, trat man beim Finale mit einer neuen Chassis-Marke an. Ein TB Kart sollte auf Herz und Nieren auf die GTC-tauglichkeit geprüft werden. Dies gelang der #77 eindrucksvoll. Das Ergebnis: Starker Cup-Sieg, wenn auch außerhalb der Punktwertung.

Neues Chassis ist das Stichwort für die auf P9 ins Ziel gekommene Mannschaft von K-Race-Tec.
Die Mannen um Teamchef Andre Kleiber brachten mit dem GP-Chassis ebenfalls eine neue Marke in die GTC. Aber nicht nur das Chassis war neu. Auch die Abläufe in der Langstrecke waren unbekannt für die sonst nur im Sprintbereich engagierte Mannschaft von K-Race-Tec. Dazu noch GTC-Frischlinge als Piloten. Wahrlich nicht die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison. Doch dann legten sie los wie die Feuerwehr. P3 in Liedolsheim! Der Rest der Saison war dann ein typischer Verlauf für einen Rookie. Kinderkrankheiten am Chassis beheben, gleich zweimal durch Unfälle aus dem Rennen gerissen und viel Lehrgeld bei den Abläufen rund um die ungewohnte Langstrecke gezahlt. Trotzdem reichte es zum Rookie of the year Titel und man geht hochmotiviert in die nächste Saison. 

Direkt dahinter dann die Youngster vom MSC O. Die waren mal ganz „frisch“ Vom Schrauber über den Team-Taktiker bis hin zu den Fahrern, teilweise ohne jede Rundstreckenerfahrung. Die Minis steigerten sich von Rennen zu Rennen und hatten mit dem ABR Junioren sogar einen Dauerrivalen, die aber nicht die kompletten Distanzen bestreiten konnten. Beide Teams lernten aber schnell und betrug der Rückstand bei den schnellsten Rennrunden beim Saisonstart noch über 2,5 Sekunden, fand man beim Finale schon Anschluss an das Mittelfeld und suchte nur noch 7/10 Sekunden auf die beste Cup-Zeit.