
das gelang der Scuderia Nove Rosso/Berlin am Pfingstsonntag, beim ADAC 24h Rennen von Templin. Seit 1999
ist die Scuderia in der GTC dabei und operiert immer mit einem Minibudget. In diesem Jahr bewegen sie ein 3 Jahre altes Kombi/WF in der Div.III mit einem Gesamtbudget von knapp € 9000,00 für das ganze Team im Jahr, nicht pro Fahrer! Das mit ihnen zu rechnen ist, zeigten sie schon mit einem zweiten Rang bei Saisonauftakt in Bopfingen. Nun hat es endlich geklappt. Nach 61 vergeblichen Versuchen stand die Berliner Mannschaft um Nunzio Giusa auf der obersten Stufe des Rennsportolymps. Rang zwei sicherte sich das Messebau Team II/Sinsheim vor den MSC O Slalomkids.
Die Division II wurde von den Zehn Geboten aus Hagen dominiert. Mit ihrem PCR/B&S waren sie nicht nur die schnellsten. Das Einsatzgerät lief auch wie einst der VW Käfer, jedenfalls 22 Stunden lang. Zwei Stunden vor Schluss verendete plötzlich ihr Briggs mit einem abgerissenen Ventil. Das GTC Rekordteam zeigte nun eine weitere Meisterleistung. In weniger als 6 Minuten war man wieder auf der Strecke. Inklusive Kart von der Bahn bergen, Motorwechsel und Nachtanken. Das alles, ohne dabei die Spitze einzubüssen. Einsame Spitze! Das die Verfolger diese unverhoffte Chance nicht zum Sieg nutzen konnten lag am Speed der Hagener und das alle Konkurrenten bis dahin mehr oder weniger große Probleme hatten. Der MSC Oberflockenbach konnte letztlich vor dem Live Strip Racing Team/Heilbronn, Zweiter werden.
Ganz anders die Division I. Bei den Zweimotorigen Karts sah man über die gesamte Distanz ständige Führungswechsel der 5 Topmannschaften. Am Ende siegte dennoch der Außenseiter. Honda Spirit/Offenbach gewannen ihr erstes 24h Rennen in der GTC vor ATW Racing/Reichartshausen und dem Messebau Team I/Sinsheim.
Die Junior-Trophy wurde erneut sichere Beute des MSC O Junior Teams vor ihren Clubkameraden, den MSC O Slalom Kids. Rang drei ging an die Rookie Truppe von Louis Capliuk, dem Kart Academy Team.
Ebenfalls den zweiten Sieg in Folge sicherte sich das Cool Runnings Team II/Jettenburg in der Senior Masters. MJ-Racing/Nürnberg und Honda Spirit II waren die nächstplatzierten Mannschaften.
Frank Jelinski
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