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GTC Junior Trophy und Senior Masters in Emsbüren

Anders als in den Divisionen standen die Meister der Junior Trophy & Senior Masters im Prinzip fest. Lediglich ankommen war bei den jeweiligen Tabellenführern angesagt, um die Meisterschaft ins Trockene zu bringen. Dies gelang natürlich problemlos und nicht nur das, schließlich feiert man die Meisterschaft mit einem Sieg viel besser. Gesagt, getan. Das MSC O Junior Team gewann auch den sechsten Meisterschaftslauf souverän vor ihren Teamkollegen, den Slalom-Kids. 6 Rennen, 6 Siege, deutlicher kann die Vormachtstellung des MSC Oberflockenbach nicht ausfallen. Während die Konkurrenten in die Juniorwertung einsteigen um dann ein zwei Jahre später zu den Senioren zu wechseln, scheint der Nachwuchs im Odenwald nicht auszugehen. Die MSC O Slalom-Kids werden über kurz oder lang die Nachfolge antreten. So ist es nicht verwunderlich, das der MSC O nun zum 7ten mal in Folge die Junior Trophy für sich entscheiden konnte.
In Emsbüren fightete das Honda Spirit Junior Team mit dem ADAC Nordbaden um den dritten Platz. Die Honda Junioren hatten im Ziel nur wenige Sekunden Vorsprung vor den Neueinsteigern aus Karlsruhe.

Das Sonntag Rennen gewannen dann, in Abwesendheit des MSC O Junior Teams die ihre Senior Truppe im Kampf um die GTC Krone unterstützen mussten, die Slalom Kids vor Honda Spirit Junior.

Ganz andere Vorzeichen in der Senior-Masters. Kein Wunder, schließlich wächst man aus dieser Klasse nur ganz langsam heraus. Das Samstagrennen wurde von dem neuen Meister, Cool Runnings II, dominiert. Über drei Runden konnten die Schömberger Honda Spirit II abnehmen. Weitere zwei Runden zurück lief die Kölner MBS Mannschaft ins Ziel. Damit war die Meisterschaft bereits vor dem letzten Lauf am Sonntag entschieden. Cool Runnings sicherte sich mit ihrer zweiten Mannschaft zum ersten Mal den Senior Masters Titel.

Am Sonntag gab es dann die Überraschung. MBS Racing aus Köln trumpfte groß auf und gewann relativ sicher vor dem neuen Champion und Honda Spirit II. Damit feierten die Kölsche Jungs mit der #66 den lang ersehnten Sieg in der Senior Masters. Dies war erst der zweite Sieg der MBS Truppe überhaupt, nachdem man das erste Senior Masters Rennen, 2005 in Templin, mit der Nr.96 (MBS Racing II) gewinnen konnte. Überraschend war nicht nur der Sieg allein, sondern wie er herausgefahren wurde überzeugte alle. Die Rundenzeiten auf Top Niveau, die schnellste „Twin-Zeit“ bei den Senioren und Junioren überhaupt. Selbst der dreimalige Meister, ATW Racing, war am Sonntag nicht schneller. Alle Achtung.

 

Frank Jelinski

 
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